›› Teilhabe ist für Ingelheim von großer Bedeutung: unsere Stadt lebt davon, dass Bürger*innen sich einbringen und mitgestalten. Wir sind nur dann wirklich lebendig, gerecht und zukunftsfähig,
wenn alle Menschen selbstverständlich dazugehören und mitwirken können – ganz im Sinne des ›Ingelheimer Wegs zum Umgang mit Vielfalt‹.
Für Menschen mit Behinderungen bedeutet Teilhabe ganz praktisch, ihren Alltag selbstbestimmt gestalten zu können und bei Bildung, Arbeit, Wohnen, Kultur und Freizeit auf Augenhöhe begegnet zu
werden und auf Unterstützung zu stoßen. Dort, wo Inklusion an Grenzen gerät, liegt das oft an Barrieren in Gebäuden, Strukturen oder Köpfen – und auch daran, dass Sichtbarkeit
und echte Begegnung noch nicht überall selbstverständlich sind. Jede*r von uns kann mit Offenheit, Respekt und Aufmerksamkeit dazu
beitragen, dass Ingelheim für alle Menschen ein Ort des Dazugehörens ist – so, wie es viele prägende Einrichtungen in unserer Stadt, wie das Haus Sankt Martin, die Gesellschaft für Teilhabe und
Integration in.betrieb, das evangelisches Diakoniewerk Zoar, die integrative Kindertagesstätte Georg-Rückert-Straße, die Brüder-Grimm-Schwerpunktschule, die Albert-Schweitzer-Förderschule und
viele Vereine und Selbsthilfegruppen seit vielen Jahren vorleben und im Alltag viele Möglichkeiten bieten.‹‹
Foto: Rainer Oppenheimer
Eveline Breyer,
Oberbürgermeisterin der
Stadt Ingelheim am Rhein